„Pelvic-floor-Sonographie“: Ultraschalluntersuchung von Harnröhre, Blase und Beckenboden

Die pelvic-floor-Sonographie oder auch „Introitus-Sonographie“, die Ultraschalluntersuchung von Harnröhre, Blase und Beckenboden, hat heutzutage die Röntgenuntersuchung der Blase, die sog. Zystographie, komplett abgelöst.

Der behandelnde Arzt kann die Harnröhre, den Beckenboden, den Blasenboden in Ruhe und bei Pressdruck beobachten; er kann implantierte Bänder oder krankhafte Vorgängen neben der Harnröhre sehen und ihre Auswirkungen auf die Kontinenz abschätzen. Die Untersuchung ist nur wenig unangenehm; sie geschieht ohne Strahlenbelastung und ist jederzeit wiederholbar.

Introitus-Sonographie bei Belastungsinkontinenz: Bei Pressen weitet sich die Harnröhre am Blasenausgang auf, es tritt Urin ein

 

Introitussonographie am Beispiel eines Harnröhrendivertikels: schwarze, Flüssigkeits-gefüllte Hohlräume neben der Harnröhre

2017-06-26T14:43:56+00:00 8. August 2014|

Über den Autor:

Prof. Dr. Andreas Wiedemann
Herr Prof. Dr. A. Wiedemann ist Chefarzt der Klinik für Urologie des evangelischen Krankenhauses Witten, Autor zahlreicher wissenschaftlicher Publikationen und gefragter Referent.