Rückfrage von C.D.S. (6.3.2020):

Also besser nicht erneut Botox ?? Meine größte Sorge ist natürlich, dass es wieder so endet wie beim letzten Mal  …, nochmal werde ich das wohl nicht  überleben … kann aber auch nicht mit dieser Inkontinenz leben, die sich nach diesem Vorfall erneut verschlechtert hat. Sollte ich meinen Urologen auf die Neuromodulation ansprechen?

Liebe Grüsse, Claudia

Antwort von Prof. Wiedemann:

Liebe Claudia,

im Prinzip müsste auch Botox (vorherige Urinuntersuchungen, intraoperative Prophylaxe!) sicher möglich sein.

Mit freundlichen Grüßen,
Prof. Dr. med. Andreas Wiedemann, Chefarzt der Urologischen Klinik, Ev. Krankenhaus Witten gGmbH

Ursprüngliche Frage von C.D.S.:

Hallo,

muss  mal  meine  Sorge und Frage loswerden.

Ich hatte Anfang Dezember meinen Botox-Termin … der sich leider zur fulminanten Urosepsis entwickelte und mich eine Niere kostete, Koma usw.
Aus 3 eingeplanten Tagen wurden 5 Wochen.

Das Botox zeigt nun leider 0 Wirkung. Nun müßte ich eigentlich Anfang nächsten Monats einen Termin für die nächste Botox machen … aber ist das ganze nicht spurlos an mir vorbeigegangen und die gnadenlose Angst: was ist  wenn …

Kann man nochmal zu Botox  raten? Was gibt es noch für Möglichkeiten?

Danke, C.

Antwort von Prof. Wiedemann:

Hallo C.D.S.,

wenn Tabletten nicht wirken und Botox im Fiasko endete (sehr selten), dann wäre Sacrale Neuromodulation eine Lösung.

Mit freundlichen Grüßen,
Prof. Dr. med. Andreas Wiedemann, Chefarzt der Urologischen Klinik, Ev. Krankenhaus Witten gGmbH