Sehr geehrter Dr. Wiedemann,
2019 hatte ich eine CERESA-OP ohne TVT. Der Darm wurde beidseits in einer offenen OP aufgehängt. Seitdem habe ich folgende Probleme:
1. Mit Tag der OP: einseitige Rückenschmerzen re-progredient –
2. Mit Tag der OP: re Körperhäflte Schmerzen -5 Physiotherapeuten und 1 HAusarzrt bestätigen, dass rechts der Beinheber(=Hüftbeuger) 24/7/365 unter viel zu starkem Zug steht, Quadrizeps und alle Muskeln/Bänder/Halteapparate beinabwärts aber auch Bauchmuskeln, Rückenhalteapparate aufwärts ebenso
3. Dadurch auch Arthrose gefördert retropatelar rechts bei Knie-Tep
Kann kaum noch gehen inzwischen. Muss alle 50-100 Meter dehnen, dehnen, dehnen, Es gibt keine schmerzfreie Position mehr. Fersensporne u.v.m
4. Seit ca. 6 Mo post OP-ständig GEfühl des „Eingeschnürt Seins“ und starke Krämpfe im gesamten Bauchraum
5. ca. 6 Monate post-OP Manifestation einer ärtzl. diagnostizierten exogenen Bauchspeicheldrüseninsuffizienz mit allen Folgen
6. Chron. Verstopfung
Fragen:
1) Ist Ihnen hiervon etwas bekannt im Rahmen CESA/Vasa
2) Lässt sich das Band entweder einseitig re herauslösen und neu fixieren und somit die o.g. Probleme lindern oder beheben, ohne dass alles schlimmer wird
3) Lässt sich das Band komplett (li und re) herauslösen ohne dass alles schlimmer wird?
Vielen Dank

Antwort von Prof. Wiedemann:

Hallo,

die Cesa-Vasa-Operation ist mir bekannt, sie ist in der „Gemeinde“ umstritten, weil viele Patienten Probleme danach haben.
Am besten, Sie wenden sich an die operierende Klinik. Eine Entfernung von Bandanteilen ist möglich, jedoch nicht ganz ohne Risiken.

LG
Prof. Dr. med. Andreas Wiedemann