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Miktionstagebuch
Im Miktionstagebuch wird genau Buch geführt, wann und wieviel getrunken wurde, wann Harndrang auftrat bzw. die Toilette aufgesucht wurde und ob Inkontinenz auftrat. Die Flüssigkeitsmengen werden geschätzt.
Das Miktionsprotokoll kann falsche Trink- und Miktionsgewohnheiten offenlegen und dient der Selbstkontrolle einer eventuell notwendigen Verhaltensänderung.
Damit Sie selbst und Ihre Ärztin / Ihr Arzt beurteilen können, ob die Behandlung erfolgreich verläuft, sollten Sie das Miktionsprotokoll sorgfältig führen und zum nächsten Arzttermin mitbringen.
Das Ausfüllen ist ganz einfach! Das Miktionsprotokoll reicht über eine Dauer von sieben Tagen und jeder Tag enthält fünf Spalten. Tragen Sie Ihre Angaben am besten immer sofort unter der entsprechenden Uhrzeit in der jeweiligen Spalte ein. Mit einem Kreuz vermerken Sie, ob Sie zur Toilette gegangen sind (Toilettengang) und ob Sie Probleme mit dem Wasserlassen (Einnässen, Dranggefühl) hatten. Bei der Urinmenge empfiehlt es sich, die Symbole (x für wenig, xx für mittel, xxx für viel) zu verwenden. Sie können mit Hilfe dieser Symbole vermerken, ob Sie lediglich einige Tropfen Wasser gelassen haben oder ob viel Urin abgegangen ist. In der Spalte „Trinkmenge” sollten Sie nach jedem Getränk, das Sie zu sich nehmen, die entsprechende Menge in Milliliter notieren. Damit Sie die Menge wissen, können Sie Ihre „Lieblings”-Trinkgefäße (Kaffeetasse, Wasserglas oder Becher) mit Leitungswasser füllen, anschließend jeweils in einen Messbecher umfüllen und die einzelnen Mengen ablesen.
Denken Sie daran, das Miktionsprotokoll zum nächsten Arzttermin mitzunehmen. Ihre Ärztin / Ihr Arzt kann anhand des Protokolls besser beurteilen, wie stark die Blasenschwäche ausgeprägt ist, ob die Therapie erfolgreich verläuft oder ob zusätzliche Maßnahmen erforderlich sind.
| Miktionsprotokoll in neuem Fenster anzeigen (PDF-Format 400 KB) |
